Gehörschutz: Was passt zu dir?

Lärmschäden kommen schleichend und sind nicht heilbar. Motorsäge, Flex, Rasenmäher oder Kompressor erreichen schnell Werte, bei denen das Gehör ohne Schutz dauerhaft leidet. In Österreich und Deutschland gilt: Ab einem Tages-Lärmpegel von 80 dB(A) muss der Arbeitgeber Gehörschutz zur Verfügung stellen, ab 85 dB(A) muss er getragen werden.

Drei Bauarten

  • Kapselgehörschutz: umschließt das ganze Ohr, schnell auf- und abgesetzt, ideal bei wechselnd lauter Arbeit. Das Profi-Modell gibt es auch mit Bluetooth, damit du Musik hörst oder telefonierst.
  • Bügelgehörschutz: Stöpsel an einem Bügel – praktisch, wenn du den Schutz oft kurz herausnimmst und um den Hals hängst.
  • Gehörschutzstöpsel: klein, leicht und unter Helm oder Brille kaum spürbar. Basic als Einweg-Stöpsel, Profi aus wiederverwendbarem Silikon.

Was bedeutet der SNR-Wert?

Der SNR-Wert gibt an, um wie viele Dezibel ein Gehörschutz den Lärm im Schnitt dämpft. Mehr ist nicht immer besser: Zu starke Dämpfung macht Gespräche und Warnsignale schwer hörbar. Für die meisten Arbeiten im Garten und in der Werkstatt reicht ein mittlerer Wert. Den genauen Wert findest du auf jeder Produktseite.

Für Kinder

Für Kinder gibt es den Kapselgehörschutz Safety Kids in Pink und Blau – für Werkstatt, Konzerte und Silvester. Mehr Ausrüstung für Kinder findest du unter Kinder.