Atemschutz: Welche Maske für welche Arbeit?

Feinstaub beim Schleifen, Sägen und Abreißen, Dämpfe beim Lackieren, Schimmel beim Renovieren – was man einatmet, sieht man oft nicht. Die richtige Maske hängt davon ab, ob du dich vor Partikeln oder vor Gasen und Dämpfen schützen musst.

FFP-Masken gegen Staub und Partikel (EN 149)

  • FFP1: filtert mindestens 80 % der Partikel – für ungiftigen Staub, etwa beim Kehren oder bei leichten Schleifarbeiten.
  • FFP2: filtert mindestens 94 % – für Holz-, Gips- und Zementstaub, Schleifen und Renovieren. Mit Ventil atmet es sich bei längerer Arbeit leichter.
  • FFP3: filtert mindestens 99 % – für sehr feine und gesundheitsschädliche Stäube, zum Beispiel beim Schleifen von Hartholz oder bei Schimmel.

Halbmasken mit Filter gegen Dämpfe

FFP-Masken schützen nicht gegen Gase und Lösemitteldämpfe. Dafür gibt es Halbmasken mit Wechselfiltern wie die GVS Elipse. Kombinationsfilter wie A1-P3 oder A2-P3 schützen gegen organische Dämpfe, zum Beispiel aus Lacken und Lösemitteln, und gleichzeitig gegen Partikel. Die Zahl hinter dem A gibt die Filterklasse an, A2 hat mehr Kapazität als A1. Die Filter werden getauscht, sobald du den Geruch wahrnimmst oder das Atmen schwerer wird.

Richtig tragen

Eine Maske schützt nur, wenn sie dicht sitzt. Bügel über der Nase andrücken, die Bänder richtig spannen – und mit Bart ist ein dichter Sitz kaum möglich. FFP-Masken sind in der Regel für eine Arbeitsschicht gedacht.